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Herstellungsverfahren

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Sektherstellung

Für angehende Liebhaber des schäumenden Weines in kurzen Zügen der Entstehungsprozess einer
"traditionellen Flaschengärung", das ursprüngliche Verfahren der Sektzubereitung, auch "Méthode Champenoise" genannt.

Die Cuvée
Zunächst wird die Cuvée zusammengestellt. Als Cuvée bezeichnet man die Grundweine, die die Basis eines Sektes bilden.

Das Rütteln
Die Flaschen werden schräg in Rüttelpulte gesteckt, so dass der Kork nach unten zeigt. Um den sich im Sekt befindenden Hefesatz im Flaschenhals zu sammeln, wird die Flasche über vier Wochen täglich gedreht und gerüttelt.

Die Flaschengärung
Die Cuvée wird auf Flaschen abgefüllt, versehen mit einer kleinen Menge sog. “Fülldosage” und Hefe. Die Hefe löst die zweite Gärung aus, indem der Zucker sowohl in Alkohol als auch in Kohlensäure verwandelt wird. In unseren Kellern, bei kühler Temperatur und gedämpftem Licht, braucht die Gärung etwa drei Monate.

Das Degorgieren
Befindet sich die gesamte Hefe im Flaschenhals, wird dieser in ein Gefrierbad getaucht. Dadurch bildet sich ein Eispfropfen am Korken. Beim Öffnen der Flasche wird der Eispfropfen mit der darin gefrorenen Hefe durch den Druck herausgepresst, zurück bleibt der klare Sekt.

Die Reifung
Diese Zeit ist besonders wichtig für den späteren Geschmack: Der Sekt reift, nimmt die Aromastoffe der Hefe auf und verbindet sich mit der Kohlensäure. Das bekannte feinperlige Mousseux entwickelt sich bei diesem Vorgang.

Die Dosage
Schließlich werden die Flaschen mit Likör dosiert und ausgesuchtem Wein aufgefüllt. Anschließend wird der fertige Sekt mit einem Naturkorken verschlossen. Die Dosage bestimmt die Geschmacksrichtung des Sektes, etwa: Extra Brut, Brut oder Dry.